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Magnetismus

Englisch: magnetism

1 Definition

Magnetismus ist ein Sammelbegriff für im Magnetfeld auftretende physikalische Phänomene. Magnetfelder werden von magnetischen Dipolmomenten und elektrischem Stromfluss mittels Induktion erzeugt.

2 Hintergrund

Obwohl es zahlreiche Formen des Magnetismus gibt (Diamagnetismus, Antiferromagnetismus, Metamagnetismus, Molekularmagnetismus, etc.) sind nur der Ferromagnetismus und Paramagnetismus von praktischer Bedeutung. Alle Lebewesen (mit Ausnahme von Pflanzen) besitzen ein schwaches Magnetfeld (Biomagnetismus), das vorwiegend druch die Aktionspotentiale der Nervenzellen und Muskelfasern erzeugt wird.

Ferromagnetische Metalle wie z.B. Eisen, Cobalt und Nickel sind entweder selbst dauerhaft magnetisch oder werden von einem äußeren Magnetfeld stark angezogen. Sie verlieren jedoch ab einer bestimmten materialspezifischen Temperatur (Curie-Temperatur) ihre ferromagnetischen Eigenschaften. Paramagnetismus hingegen ist das Prinzip auf dem die Kernspintomographie beruht.

Fachgebiete: Physik

Diese Seite wurde zuletzt am 31. Januar 2018 um 17:21 Uhr bearbeitet.

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