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Lumboperitonealer Shunt

(Weitergeleitet von Lumbo-peritonealer Shunt)

Synonyme: lumbo-peritonealer Shunt, LP-Shunt
Englisch: lumboperitoneal shunt

1 Definition

Ein lumboperitonealer Shunt ist eine chirurgisch geschaffene Verbindung (Shunt) zwischen dem Ventrikelsystem des unteren Rückenmarks und der Bauchhöhle (Peritonealhöhle). Sie dient der permanenten Ableitung des Liquors bei Liquorabflussstörungen.

2 Hintergrund

Bei einem LP-Shunt handelt es sich in der Regel um einen langen dünnen Katheter, der zwischen L4 und L5 oder L5 und S1 in den Subarachnoidalraum des Rückenmarks eingeführt wird. Er verläuft in der seitlichen Bauchwand subkutan bis in die Gegend des Nabels, wo er in die Peritonealhöhle mündet.

3 Indikationen

Ein lumboperitonealer Shunt kann u.a. bei folgenden Indikationen eingesetzt werden:

4 Risiken

Tags: ,

Fachgebiete: Neurochirurgie

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Juni 2019 um 17:18 Uhr bearbeitet.

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