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Laparoskopische Prostatektomie

Englisch: laparoscopic prostatectomy

1 Definition

Die laparoskopische Prostatektomie ist eine minimal-invasive Form der Prostatektomie.

2 Zugang & Vorgehen

Der Zugang erfolgt in der Regel über 5 Trokare im Unterbauch. Unter Betrachtung mit Laparoskop können die Samenblasen und die Prostata mit laparoskopischen Instrumenten freipräpariert und entfernt werden. Auftretende Blutungen werden mit bipolarer Koagulation gestillt. Die Anastomose zwischen Blasenstumpf und Urethra wird direkt genäht. Die iliakalen Lymphknotenpakete können in der gleichen Sitzung entfernt werden.

Die laparoskopische Prostatektomie kann sowohl transperitoneal (nach Durchgehen des Peritoneums) als auch gänzlich extraperitoneal (ohne Manipulation des Peritoneums) durchgeführt werden.

3 Pro & Contra

Vorteile der laparoskopischen Prostatektomie sind:

  • minimal-invasives Verfahren
  • Ausgezeichnete Möglichkeiten der Blutstillung und Schonung von wichtigen Leitungsbahnen durch vergrößerte Sicht
  • Möglichkeit der direkten Mitentfernung iliakaler Lymphknoten

Mögliche Nachteile sind:

  • Längere Operationsdauer
  • Größerer Lern- und Fortbildungsaufwand für die Ausbildung der Operateure
  • Höhere Kosten

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