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Articulatio carpometacarpalis

(Weitergeleitet von Karpometakarpalgelenk)

Synonym: Karpometakarpalgelenk, Handwurzel-Mittelhand-Gelenk

1 Definition

Die Articulationes carpometacarpales sind die gelenkigen Verbindungen zwischen der distalen Reihe der Handwurzelknochen (Carpus) und den Ossa metacarpalia der Mittelhand (Metacarpus).

2 Anatomie

Die Articulationes carpometacarpales zwischen dem Carpus und den Ossa metacarpalia II-V sind Teil des Mittelhandgelenks. Es handelt sich um so genannte Amphiarthrosen, die durch zahlreiche Bänder so versteift sind, dass sie kaum beweglich sind. Zu diesen Bändern zählen u.a.:

Lediglich die Verbindung zwischen dem Os trapezium und dem Os metacarpale I, die Articulatio carpometacarpalis pollicis des Daumens ("Daumensattelgelenk"), ist ein echtes, frei bewegliches Gelenk.

3 Biomechanik

Die Articulationes carpometacarpales sind – wie die Articulationes intercarpales – sogenannte "Nebengelenke", welche die Verschieblichkeit der Handwurzelknochen untereinander erhöhen und damit die Beweglichkeit des benachbarten Hauptgelenks (Handgelenk) steigern.

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Fachgebiete: Obere Extremität

Diese Seite wurde zuletzt am 13. April 2022 um 08:49 Uhr bearbeitet.

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