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Intron

von englisch: INtragenic regiON
Englisch: intron

1 Definition

Das Intron ist ein DNA-Abschnitt eines eukaryotischen Gens, der den kodierenden Bereich (Exon) unterbricht und beim Splicing der prä-mRNA wieder entfernt wird.

2 Hintergrund

Nach der Transkription entsteht eine prä-mRNA, die neben Exons auch nicht-proteincodierende Introns enthält. Während der posttranskriptionellen Prozessierung werden die Introns durch das Spliceosom entfernt, sodass die (reife) mRNA entsteht. Meist beginnt die Intronsequenz mit der Basenabfolge Guanin-Uracil und endet mit Adenin-Guanin (GU-AG-Introns).

Eine besondere Rolle nehmen selbstspleißende Introns (Ribozyme) ein, die sich autokatalytisch aus der prä-mRNA entfernen. Dabei unterscheidet man zwischen Gruppe-I- und Gruppe-II-Introns.

Üblicherweise enthalten die Introns die für die Transkription unerlässlichen Regulationselemente (cis acting elements). Häufig finden sich hier auch sich regelmäßig wiederholende Basen (Triplett-Repeat).

Prokaryonten enthalten i.d.R. keine Introns.

Fachgebiete: Biologie, Genetik

Diese Seite wurde zuletzt am 29. Januar 2020 um 19:59 Uhr bearbeitet.

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