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Inhibitorisches postsynaptisches Potenzial

von lateinisch: inhibere - hindern, hemmen
Synonym: inhibitorisches postsynaptisches Potential

1. Definition

Das inhibitorische postsynaptische Potenzial, kurz IPSP, ist eine lokale Änderung des Membranpotenzials an der postsynaptischen Membran von Nervenzellen. Sie erschwert durch Hyperpolarisation die Auslösung eines Aktionspotenzials.

2. Hintergrund

Beim IPSP werden von der Präsynapse inhibitorische Neurotransmitter wie GABA oder Glycin ausgeschüttet, die an entsprechende Rezeptoren (GABA-Rezeptor, Glycinrezeptor) der Postsynpase andocken. Die Aktivierung dieser Rezeptoren führt zur Öffnung von ligandengesteuerten Chlorid-Kanälen, die eine Hyperpolarisation der postsynaptischen Membran auslöst.

siehe auch: exzitatorisches postsynaptisches Potenzial (EPSP)

3. Podcast

FlexTalk - Die Nervenzelle
FlexTalk - Die Nervenzelle

4. Bildquelle

  • Bildquelle Podcast: © canacrtrk / Pexels
Fachgebiete: Physiologie

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Letzter Edit:
09.04.2024, 16:39
69.908 Aufrufe
Nutzung: BY-NC-SA
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