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Hypozellularität

1 Definition

Von einer Hypozellularität spricht man, wenn in einem Gewebe die Anzahl der Zellen pathologisch vermindert ist. Meist wird der Begriff im Zusammenhang mit dem Knochenmark verwendet. Das entsprechende Adjektiv ist hypozellulär.

Das Gegenteil der Hypozellularität ist die Hyperzellularität.

2 Hintergrund

Die Hypozellularität des Knochenmarks ist ein typischer Befund bei aplastischer Anämie (AA). Hier sind alle drei Zellreihen der Hämatopoese vermindert, so dass es im peripheren Blut zu einer Panzytopenie kommt. Im Knochenmarkbiopsat sieht man leere Spongiosafragmente mit einem Netz aus Retikulumzellen ohne hämatopoetische Stammzellen.

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Fachgebiete: Pathologie

Diese Seite wurde zuletzt am 17. August 2019 um 21:18 Uhr bearbeitet.

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