Hypoglykosylierung
Definition
Hypoglykosylierung ist eine verminderte oder unvollständige Glykosylierung von Proteinen oder Lipiden, bei der weniger Zuckerreste als physiologisch vorgesehen angeheftet werden.
Hintergrund
Die Glykosylierung ist eine wichtige posttranslationale Modifikation, die vor allem im endoplasmatischen Retikulum und im Golgi-Apparat stattfindet. Sie beeinflusst die Faltung, Stabilität und Funktion von Proteinen.
Pathophysiologie
Bei einer Hypoglykosylierung kommt es zu strukturellen Veränderungen von Proteinen, die deren Funktion beeinträchtigen können. Häufig sind Membranproteine und Rezeptoren betroffen, was zu Störungen der Signaltransduktion führt.
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Fachgebiete:
Biochemie
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Letzter Edit:
10.04.2026, 09:59
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BY-NC-SA