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Homonyme Hemianopsie

Englisch: homonymous hemianopsia

1 Definition

Eine homonyme Hemianopsie ist eine Sehstörung mit Gesichtsfeldausfall (Skotom), bei der ein gleichseitiger Teil des Gesichtsfelds beider Augen abgeschwächt wird oder ausfällt.

2 Hintergrund

Homonyme Hemianopsien können die linke oder die rechte Gesichtsfeldhälfte betreffen. Das Störungsbild ist abhängig vom Läsionsort der Sehbahn (z.B. Tractus opticus). Ursache ist häufig ein posteriorer Schlaganfall. Die reduzierte Sensibilitätstiefe für visuelle Wahrnehmung ist in den gestörten Bereichen perimetrisch objektivierbar.

3 Einteilung

Homonyme Hemianopsien treten als gleichseitig halbseitige oder quadrantenförmige Gesichtsfeldausfälle auf. Sie sind abzugrenzen von heteronymen Hemianopsien, die häufig bitemporal auftreten.

4 Behandlung

Homonyme Hemianopsien können zu gravierende Sehstörungen und -behinderungen führen. Zur Rehabilitation eignen sich Sakkaden- und Explorationstraining (kompensatorisch) sowie die visuelle Restitutionstherapie.

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