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Hitzekollaps

1 Definition

Beim Hitzekollaps handelt es sich um eine Überwärmung des Körpers, die durchs Schwitzen alleine nicht ausreichend kompensiert werden kann, sodass das Herz-Kreislauf-System gestört ist.

2 Ursachen

Zu den Ursachen gehören starke Sonneneinstrahlung und eine daraus hervorgehende Belastung des Körpers aufgrund hoher Temperaturen. Auch zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu einem Hitzekollaps führen.

3 Symptome

Durch das starke Schwitzen kommt es zu einem Flüssigkeitsmangel im Körper. Aufgrund dieses verringerten Blutvolumens kommt es zu einer kompensatorischen Vasokonstriktion, also einer Gefäßengstellung. Dies soll dazu führen, dass die viel sauerstoffverbrauchenden Organe wie die Nieren, das Gehirn und die Skelettmuskulatur weiterhin gut durchblutet werden. Diese Verengung der Gefäße führt jedoch in der Peripherie zu einer Minderdurchblutung, sodass zum Beispiel Hände und Füße kalt und schweißig erscheinen und die Haut erblasst. Eine zu geringe Durchblutung des Gehirns führt letztendlich zu einem Kollaps, sodass der Betroffene kurzfristig das Bewusstsein verliert. Im liegenden Zustand gelangt aufgrund der veränderten Position wieder mehr Blut ins Gehirn, weshalb der Patient kurz darauf erneut bei Bewusstsein ist.

4 Diagnose

Im Rahmen einer Anamnese lässt sich meistens der Verdacht auf einen Hitzekollaps bestätigen.

5 Therapie

Der Flüssigkeitsmangel wird durch Volumengabe aufgehoben. Patienten, die unter starker Sonneneinstrahlung einen Hitzekollaps erlitten haben, sollten umgehend an einen kühlen Ort gebracht werden.

Fachgebiete: Notfallmedizin

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