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Hautlappen

1 Definition

Unter einem Hautlappen versteht man einen Lappen, der nur aus Haut und angrenzendem Subkutangewebe besteht.

2 Hintergrund

Hautlappen sind in der Regel gestielte Lappen mit zufälliger Gefäßversorgung ("random pattern flap"). Sie werden meist als Nahlappen in der Nähe des zu deckenden Defekts entnommen und lassen sich gut formen. Es gibt aber auch Hautlappen mit definierter Gefäßversorgung, die als Fernlappen zum Einsatz kommen, z.B. der Dorsalis-pedis-Lappen (Fußrückenlappen) oder der DIEP-Flap.

Durch die geringe Schnitttiefe weisen Hautlappen eine geringe Entnahmemorbidität auf. Die einfachste Form der Hautlappenplastik ist das Unterminieren bzw. Mobilisieren der Wundränder, das zum Erzielen eines spannungsfreien Wundverschlusses im Rahmen der Wundversorgung vorgenommen wird.

Hautlappen bieten nur ein sehr geringes Volumen und eignen sich daher nicht zur Deckung tiefer Defekte.

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