Haber-Regel
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Loslegennach dem deutschen Chemiker Fritz Haber (1868–1934)
Synonym: Haber'sche Regel
Englisch: Haber's rule
Definition
Die Haber-Regel ist ein toxikologisches Prinzip, das die biologische Wirkung eines Giftstoffs als Produkt aus seiner Konzentration (c) und der Expositionsdauer (t) beschreibt:
Hintergrund
Die Regel wurde vom deutschen Chemiker Fritz Haber zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage von Beobachtungen bei der Einwirkung von Giftgasen wie Chlor und Phosgen formuliert. Sie lieferte erstmals eine quantitative Verknüpfung von Konzentration und Einwirkzeit zur Vorhersage toxischer Effekte und gilt bis heute als grundlegende Beziehung der Inhalationstoxikologie.[1]
Quellen
- ↑ Rozman und Doull, The role of time as a quantifiable variable of toxicity and the experimental conditions when Haber's c x t product can be observed: implications for therapeutics., J Pharmacol Exp Ther, 2001
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Fachgebiete:
Toxikologie
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