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Dysäquilibrium-Syndrom

(Weitergeleitet von Hämodialyse-Dysäquilibrium)

Synonyme: Hämodialyse-Dysäquilibrium, Dialyse-Dysäquilibrium-Syndrom, Erstdialyse-Syndrom

1 Definition

Das Dysäquilibrium-Syndrom beschreibt eine Komplikation, die während bzw. nach der Hämodialyse auftreten kann.

2 Pathophysiologie

Laut aktueller Theorie kommt es nach (zu) raschem Entzug der bei Niereninsuffizienz retinierten und osmotisch wirksamen Stoffe (z.B. Harnstoff) zu einem Konzentrationsgradienten zwischen Blut und Intrazellularraum. Dieser Gradient bewirkt einen Flüssigkeitseinstrom nach intrazellulär und somit eine Volumenumverteilung.

3 Klinik

Symptome des Dysäquilibrium-Syndroms sind:

In schweren Fällen auch:

4 Prävention

Durch (vor allem zu Beginn) kürzere Dialysephasen und dafür häufigere Behandlungen können schwerwiegende Symptome vermieden werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 27. April 2017 um 00:59 Uhr bearbeitet.

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