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Glycerolmonostearat

Synonyme: GMS, Glycerolum monostearinicum u.a.
Englisch: glycerol monostearate

1 Definition

Bei Glycerolmonostearat handelt es sich um einen Emulgator aus der Stoffgruppe der Fettsäureester, der als Inhaltsstoff von Basiszubereitungen in der Pharmazie zum Einsatz kommt.

2 Anwendungsformen

Glycerolmonostearat ist ein Konsistenzgeber und sorgt als solcher für die gewünschte Konsistenz amphiphiler Cremes. Es ist z.B. ein Bestandteil der Basiscreme DAC.

3 Eigenschaften

Glycerolmonostearat stellt einen W/O (water-in-oil)-Emulgator dar und ist gleichzeitig selbstemulgierend. Der Emulgator verfügt über einen kleinen HLB-Wert ("hydrophilic-lipophilic-balance"). Des Weiteren ist Glycerolmonostearat nichtionisch und zeigt daher eine gute Verträglichkeit.

4 Wirkmechanismus

Der Wirkmechanismus von Glycerolmonostearat lässt sich durch seinen molekularen Aufbau erklären. Da Wasser geladen ist, löst sich der polare Anteil des Stoffs hierin auf. Der unpolare Teil hingegen löst sich im lipophilen Anteil des Gemisches auf. Der Emulgator umschließt die lipophile Substanz zu Tröpfchen. Indem der zum Wasser orientierte Teil des Emulgators hydrophil ist, der zum lipophilen Tröpfcheninhalt gewandte Teil jedoch hydrophob, ist das Fetttröpfchen von einem Fettfilm umhüllt und gleichzeitig in Wasser gelöst.

5 Unerwünschte Wirkungen

6 Kontraindikationen

Fachgebiete: Arzneimittel

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