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G1-Phase

Synonym: Gap-1-Phase
Englisch: G1 phase

1 Definition

Die G1-Phase bezeichnet eine Phase des Zellzyklus, während der die Zelle an Volumen zunimmt, sich aber noch keine Mitose vollzieht. Sie ist der erste Abschnitt der Interphase und geht in die S-Phase über. Gegen Ende der G1-Phase befindet sich der erste Kontrollpunkt des Zellzyklus.

2 Hintergrund

Während der G1-Phase nimmt das Zellvolumen zu und die Zelle produziert mRNA und Histone, die für die DNA-Synthese notwendig sind. Wenn das Zellwachstum und die Proteinsynthese abgeschlossen sind, geht die Zelle in die S-Phase über. Die Länge der G1-Phase ist bei verschiedenen Zelltypen sehr unterschiedlich. Bei menschlichen Körperzellen nimmt ein Zellzyklus etwa 18 Stunden in Anspruch, von denen etwa 1/3 auf die G1-Phase entfällt.

Wie die anderen Abschnitte des Zellzyklus kann die G1-Phase durch einen Mangel an Nährstoffen, eine zu hohe oder zu niedrige Temperatur oder fehlenden Platz für das Zellwachstum beeinträchtigt werden. Es muss eine ausreichende Menge an Nukleotiden und Aminosäuren vorliegen.

Die G1-Phase ist einer der wichtigsten Abschnitte des Zellzyklus, weil er darüber entscheidet, ob sich die Zelle teilt, oder den Zellzyklus durch Eintritt in die G0-Phase verlässt.

siehe auch: G0-Phase, G2-Phase, S-Phase, M-Phase

Fachgebiete: Biologie

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