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Embryotrophe

von altgriechisch: ἔμβρυον (" émbryon") - Neugeborenes; τρόφος ("trophos") - Nährender

1 Definition

Unter Embryotrophe versteht man die Versorgung des Embryos mit Nährstoffen. Der Embryo nimmt über den Trophoblasten zunächst Stoffe auf, die von den Zellen der Gebärmutterschleimhaut, den Deziduazellen, gebildet werden (Histiotrophe). Mit weiterem Wachstum des Trophoblasten eröffnet er mütterliche Kapillargefäße und nimmt Nährstoffe aus dem Blut der Mutter auf (Hämotrophe).

2 Hintergrund

Der Embryo erschließt seine Nährstoffe, indem er das umgebende Endometrium proteolytisch auflöst. Die freigesetzten Stoffe werden dann durch Endozytose vom Trophoblasten aufgenommen. Das weißliche Sekret des Endometriums, das Proteine und Aminosäuren enthält, bezeichnet man auch als Uterinmilch.

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Fachgebiete: Allgemeine Embryologie

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