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Histiotrophe

von altgriechisch: ίστός ("histos") - Gewebe; τρόφος ("trophos") - Nährender

1 Definition

Unter Histiotrophe versteht man die Versorgung der Blastozyste bzw. des Embryos durch Stoffe, die von den Zellen der Gebärmutterschleimhaut, den Deziduazellen, gebildet werden.

2 Hintergrund

Die Histiotrophe gehört neben der Hämotrophe zur sogenannten Embryotrophe, welche die Versorgung des Embryos gewährleistet. Die Histiotrophe ist beim Menschen vor allem für die Ernährung des Embryos in den ersten Tagen relevant. Der Embryo erschließt die Nährstoffe, indem er das umgebende Endometrium proteolytisch auflöst. Die freigesetzten Stoffe werden dann durch Endozytose vom Trophoblasten aufgenommen.

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Fachgebiete: Allgemeine Embryologie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. April 2018 um 10:40 Uhr bearbeitet.

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