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Diastole

Englisch: diastole

1 Definition

Unter der Diastole versteht man die Entspannungs- bzw. Erschlaffungsphase eines Hohlorgans, im engeren Sinne die Dilatationsphase des Herzmuskels. Die Diastole dient der Füllung des Herzens mit Blut und bestimmt damit das Fördervolumen des Herzens. Zwei Diastolen werden von einer Systole unterbrochen.

2 Einteilung

2.1 ...anatomisch

2.2 ...physiologisch

Aus physiologischer Sicht kann die Diastole eingeteilt werden in:

  • Entspannungsphase: In diesem Zeitraum sind für eine kurze Zeit sowohl die Taschenklappen als auch die Segelklappen geschlossen.
  • Frühe Füllungsphase: Die Segelklappen sind geöffnet, die Herzkammern saugen Blut aus dem Vorhof an. Im Echokardiogramm entspricht diese Phase der E-Welle.
  • Späte Füllungsphase: Durch die Kontraktion der Vorhöfe wird zusätzliches Volumen in den Ventrikel gepumpt. Im Echokardiogramm entspricht diese Phase der A-Welle.

Zusätzlich kann als 4. Phase noch die Diastase abgetrennt werden, die teilweise zur frühen Füllungsphase gezählt wird. Die entspricht in der Echokardiografie der Phase zwischen der E-Welle und der A-Welle. Desweiteren wird zu Beginn der Diastole noch ein kurzes Intervall angesiedelt, das man als Protodiastole bezeichnet. Sie ist nach der Auswurfphase der Systole und vor dem Schließen der Taschenklappen angesiedelt.

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