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Corpus vitreum (Veterinärmedizin)

Synonym: Glaskörper
Englisch: vitreous body

1 Definition

Als Corpus vitreum bezeichnet man in der Veterinärmedizin eine Struktur im Augeninneren, die sich zwischen der Linse (Lens oculi), dem Ziliarkörper (Corpus ciliare) und der Netzhaut (Retina) befindet und dadurch den Bulbus ausfüllt.

2 Anatomie

Der Glaskörper besteht aus einer gallertartigen Masse mit hohem Flüssigkeitsanteil (Humor vitreus). Zarte Fibrillen bilden das sogenannte Stroma vitreum, das sich an der Oberfläche des Glaskörpers zur Membrana vitrea verdichtet. Durch die Hinterseite der Linse wird die Glaskörpervorderfläche zur Linsengrube (Fossa hyaloidea) eingedellt. Im Zentrum des Glaskörpers verläuft der Canalis hyaloideus. Dieser Kanal ist flüssigkeitsgefüllt und kann Reste der embryonalen Arteria hyaloidea enthalten.

3 Funktion

Der Glaskörper hat einerseits eine lichtbrechende Rolle, andererseits dient er der Steuerung des intraokulären Drucks. Durch den auf die umliegenden Strukturen ausgeübten Druck hält er außerdem die Form des Augeapfels aufrecht.

4 Quellen

  • Salomon FV, Geyer H, Uwe G. 2008. Anatomie für die Tiermedizin. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart: Enke Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. ISBN: 978-3-8304-1075-1

Tags:

Fachgebiete: Anatomie, Veterinärmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 31. August 2021 um 17:36 Uhr bearbeitet.

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