Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Bronze-Baby-Syndrom

1 Definition

Das Bronze-Baby-Syndrom bezeichnet eine intensive grau-braune Verfärbung der Haut von Neugeborenen, die bei einer Phototherapie bei gleichzeitig erhöhtem direkten Bilirubin auftreten kann.

2 Hintergrund

Neugeborene werden bei einem Icterus neonatorum (erhöhtes indirektes Bilirubin > 15 mg/dl) mit einer Phototherapie behandelt. Dabei wird mit blauem Licht einer Wellenlänge von 425 bis 475 nm die Haut bestrahlt und das indirekte Bilirubin in wasserlösliche Bilirubinisomere umgewandelt. Die Bilirubinisomere können dann über den Urin ausgeschieden werden. Wenn das direkte Bilirubin 2 mg/dl überschreitet, kann es zum Bronze-Baby-Syndrom kommen.

3 Ätiologie

Die genaue Ursache des Bronze-Baby-Syndroms ist unbekannt. Laborchemisch lässt sich eine sehr hohe Sättigung des Serumalbumins mit Bilirubin nachweisen, so dass eine mangelnde Bindungskapazität für die durch die Phototherapie entstandenen Pigmente die Ursache sein könnte.

4 Quellen

  • M.D. Arthur E. Kopelman, B.S. Ralph S. Brown, M.D. Gerard B. Odell: The “bronze” baby syndrome: A complication of phototherapy. Journal of Pediatrics September 1972 Volume 81, Issue 3, Pages 466–472

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (4.5 ø)

150 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: