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Arteriae ciliares posteriores

Englisch: posterior ciliar arteries

1 Definition

Die Arteriae ciliares posteriores sind mehrere kleine Arterien, die aus der Arteria ophthalmica entspringen und in der Orbita nach rostral ziehen.

2 Anatomie

Man unterscheidet 2 Gefäßgruppen:

2.1 Arteriae ciliares posteriores breves

Die kurzen hinteren Ziliarterien entspringen der Arteria ophthalmica, wenn sie den Sehnerv kreuzt. Es handelt sich um 6-12 kleinere Gefäße, die am Sehnerv entlang zur Rückseite des Bulbus oculi ziehen. Sie durchbohren die Sklera rund um die Eintrittsstelle des Sehnerven in den Bulbus und versorgen die Aderhaut (Choroidea) etwa bis zum Augenäquator und die Ziliarfortsätze (Processus ciliares). Einige Äste speisen ihr Blut in den Zinn-Haller-Gefäßkranz ein, welcher der Durchblutung des Sehnervenkopfs dient.

2.2 Arteriae ciliares posteriores longae

Die langen hinteren Ziliarterien entspringen ebenfalls der Arteria ophthalmica. Je Auge gibt es zwei dieser Gefäße. Sie durchbohren die Sklera in geringer Distanz vom Sehnerv und ziehen zwischen Sklera und Choroidea nach rostral zum Ziliarmuskel, wo sie sich in zwei kleinere Äste teilen.

Diese Äste speisen in der Iris den Circulus arteriosus iridis major, von dem wiederum zahlreiche kleinere Äste zum Circulus arteriosus iridis minor am Rand der Pupille abgehen.

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