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Anosognosie

Englisch: anosognosia

1 Definition

Als Anosognosie bezeichnet man eine hirnorganisch bedingte Körperschemastörung, in deren Folge körperliche Defizite und/oder Erkrankungen nicht wahrgenommen werden können.

2 Ätiologie

Eine Anosognosie tritt als Folge rechtshemisphärischer Parietallappenläsionen, meist in Folge eines Hirninfarktes oder Blutungen der Arteria cerebri media, auf.

3 Symptombild

Die Wahrnehmungsstörung kann sich auf

beziehen. Die Existenz des Defizites wird dabei seitens des Patienten negiert oder durch Konfabulationen überspielt. Durch den Lokalisationsort der Schädigung kann ein Neglect assoziiert sein.

Fachgebiete: Neurologie, Psychologie

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