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Acyl-Carrier-Protein

1 Definition

Das Acyl-Carrier-Protein, kurz ACP, spielt eine wichtige Rolle in der Fettsäuresynthese. Es ist Teil der Fettsäuresynthase, einem Multienzymkomplex, in dem alle Enzyme der Fettsäuresynthese lokalisiert sind.

2 Struktur

Die Struktur des Acyl-Carrier-Proteins besteht hauptsächlich aus 4 α-Helices, die untereinander durch Loops verbunden sind. Als prosthetische Gruppe besitzt es eine Phosphopantetheingruppe.

Diese Phosphopantetheingruppe bietet gleich zwei Vorteile:

3 Funktion

Im ersten Schritt der Fettsäuresynthese wird durch die Malonyl-Acetyl-Transferase die Acetylgruppe eines Acetyl-CoA auf die Phosphopantetheingruppe des Acyl-Carrier-Proteins übertragen. Die Acetylgruppe wird durch Ausbildung eines Thioesters auf die ß-Ketoacyltransferase übertragen, die im aktiven Zentrum einen Cysteinrest besitzt. Auf das jetzt wieder freie Acyl-Carrier-Protein wird eine Malonylgruppe übertragen.

Die ß-Ketoacyltransferase kondensiert anschließend die Acetylgruppe mit der Malonylgruppe. Das Kondensationsprodukt, Acetacyl-ACP, durchläuft nun die restlichen Schritte der Fettsäuresynthese und die Acyl-Hydrolase spaltet im letzten Schritt das Acyl-Carrier-Protein von der fertigen Fettsäure ab.

4 Quellen

Fachgebiete: Biochemie

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