Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Muskel

(Weitergeleitet von Muskelgewebe)

von lateinisch: mus - Maus
Synonym: Musculus
Englisch: muscle

1 Definition

Als Muskeln bezeichnet man die kontraktilen Organe des menschlichen Körpers, deren Aufgabe darin besteht, Teile des Körpers aktiv zu bewegen. Sie sind aus Muskelgewebe aufgebaut, einem der 4 Grundgewebe des menschlichen Körpers.

2 Einteilung

Es lassen sich histologisch drei verschiedene Muskelgewebe unterscheiden, die man nach ihrem auffälligsten mikroskopischen Aspekt noch einmal in 2 Klassen einteilt.

2.1 Quergestreifte Muskulatur

Die quergestreifte Muskulatur zeigt bei der Betrachtung im Mikroskop feine, charakteristische Querstreifen, die ihr ihren Namen verleihen. Zur quergestreiften Muskulatur zählen 2 Formen der Muskulatur:

Als weitere Form der quergestreiften Muskulatur kann man die Hautmuskulatur abgrenzen, die jedoch von den meisten Autoren zur Skelettmuskulatur gezählt wird.

2.2 Glatte Muskulatur

Die glatte Muskulatur besitzt keine Querstreifung und wird deshalb als glatt bezeichnet. Sie ist nicht der bewussten Kontrolle unterworfen und wird vom vegetativen Nervensystem innerviert und gesteuert. Hierzu zählt zum Beispiel die Darm- und Gefäßmuskulatur.

3 Physiologie

Die Bewegung kommt durch Ausübung von Kraft auf die grob- oder feingeweblichen Strukturen zustande, an denen die Muskeln ansetzen. Muskeln können sich nur aktiv - unter Energieaufwand - zusammenziehen (kontrahieren) und passiv entspannen (relaxieren). Kontraktion und Relaxation werden durch von den Nerven weitergeleitete elektrische Impulse (Aktionspotentiale) ausgelöst.

Die Kraft eines Muskels lässt sich aus seinem physiologischen Querschnitt errechnen. Bei parallelfaserigen Muskeln entspricht sie dem anatomischen Querschnitt.

4 Biochemie

Die Muskulatur besteht im wesentlichen aus 4 verschiedenen Eiweißbausteinen:

5 Biomechanik

Die Stärke eines Muskels ist direkt proportional zu seinem physiologischen Querschnitt. Jedoch ist zu beachten, dass ein relativ kleiner Muskel mit geringem Durchmesser, z.B. in Kombination mit einer günstigen Hebelanlage verhältnismäßig kraftvoll sein kann. So gilt der vergleichsweise kleine Musculus masseter als einer der stärksten Muskeln des Menschen. Es kommt auf die intramuskuläre Koordination an. Die Stärke des gesamten muskulösen Körpers wird allerdings vor allem von biomechanischen Prinzipien (z.B. dem Hebelgesetz) bestimmt.

6 Externe Verweise

Roche Lexikon

Fachgebiete: Allgemeine Anatomie

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