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Quergestreifte Muskulatur

1 Definition

Die quergestreifte Muskulatur ist eine Form des Muskelgewebes, die im Lichtmikroskop ein erkennbares, sich periodisch wiederholendes Muster von Querstreifen aufweist.

2 Einteilung

Zur quergestreiften Muskulatur zählen 2 verschiedene Formen der Muskulatur:

  • Skelettmuskulatur: Sie wird auch Bewegungsmuskulatur genannt und ist für die Motorik des Körpers verantwortlich. Sie ist meistens willkürlich steuerbar. Es gibt über 600 Skelettmuskeln im menschlichen Körper.
  • Herzmuskulatur: Sie arbeitet ständig, kann nicht krampfen und hat ein eigenes Nervensystem, das Reizleitungssystem. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Nervenzellen, sondern um spezialisierte Herzmuskelzellen. Die Herzmuskulatur kann spontan depolarisieren und enthält die kardiale Isoform des Troponin I und Troponin T.

3 Histologie

Die quergestreifte Muskulatur ist aus kleinen homogenen Funktionseinheiten, den Sarkomeren, aufgebaut. Sie bestehen im wesentlichen aus den Myofilamenten Aktin und Myosin, die sich partiell überlappen. Durch die unterschiedliche Lichtbrechung der verschiedenen Abschnitte des Sarkomers kommt es zum Phänomen der Querstreifung. Helle I-Banden, die nur Aktin aufweisen, wechseln sich mit den dunkleren A-Banden ab, in denen die Myosinbündel liegen.

Fachgebiete: Histologie

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