Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Leberhämangiom

Synonym: Leberblutschwamm

1 Definition

Das Leberhämangiom ist der häufigste benigne Lebertumor. Er tritt in der Regel solitär auf und hat meist einen Durchmesser von weniger als 4 cm.

Selten wachsen Leberhämangiome mit einer Größe von > 10 cm zu Riesenzellhämangiomen.

2 Ätiologie

Die Ätiologie ist bislang unbekannt. Leberhämangiome wachsen hormonabhängig (Größenzunahme unter Antikonzeptiva und Schwangerschaft)

3 Klinik

Meist machen Leberhämangiome keine Beschwerden, es handelt sich um einen sonografischen Zufallsbefund. Allerdings können sie, wenn sie sich übermäßig vergrößern, rupturieren und in die Bauchhöhle bluten (Hämoperitoneum).

4 Diagnostik

In der Sonografie machen sich Leberhämangiome als weißer, d.h. echoreicher und scharf begrenzter Bezirk bemerkbar. Nach intravenöser Kontrastmittel-Gabe findet sich in der Frühphase ein knötchenförmiges peripheres Enhancement, welches im weiteren Verlauf zentripetal fortschreitet (Irisblendenphänomen).

5 Therapie

Leberhämangiome bleiben meist über lange Jahre unverändert. Maligne Entartungen wurden bislang nicht beobachtet. Als gefährliche Komplikation gilt die seltene Ruptur, diese erfordert sofortige chirurgische Intervention.

Quellen fehlen noch.
#1 am 08.06.2015 von Michel Voss (Arzt)

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