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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Intrinsic Factor

Englisch: intrinsic factor

1 Definition

Der Intrinsic Factor ist ein in den Parietalzellen der Magenmukosa gebildetes Glykoprotein, das mit dem aus der Nahrung aufgenommenen Vitamin B12 (Cobalamin) einen Komplex bildet und dadurch seine Resorption ermöglicht.

2 Biochemie

Die genaue chemische Struktur des Intrinsic Factor ist bislang (2009) noch nicht aufgeklärt. Es handelt sich um ein relativ kleines Glykoprotein mit einem Molekulargewicht von etwa 50 KDa.

3 Physiologie

Vitamin B12 wird vom Körper nicht selbst synthetisiert und muss daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Da es anfällig für Säuren ist, wird es zunächst von dem aus den Kopfspeicheldrüsen abgesonderten Haptocorrin gebunden und so vor dem sauren pH-Wert des Magens geschützt.

Im basischen Milieu des Duodenums wird Haptocorrin durch Pankreasproteasen von Vitamin B12 abgespalten und an den Intrinsic Factor gekoppelt. Diese Komplexbildung zwischen Vitamin B12 und dem Intrinsic Factor ist für dessen Resorption im terminalen Ileum essentiell. Hier gibt es in der Darmmukosa spezielle Rezeptoren, welche diesen Komplex binden und Vitamin B12 in den Pfortaderkreislauf einschleusen.

4 Klinik

Ein Mangel an Intrinsic Factor, beispielsweise als Zeichen einer Autoimmunerkrankung oder nach einer Magenresektion, löst eine megaloblastäre Anämie aus, die als perniziöse Anämie (Biermer-Anämie) bezeichnet wird.

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