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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Durchgangssyndrom

1 Definition

Als Durchgangssyndrom werden weitgehend unspezifisch ausgelöste Psychosen bezeichnet, die unter anderem im Zeitraum nach großen chirurgischen Eingriffen auftreten können.

2 Symptomatik

Betroffene Patienten sind unkooperativ, agitiert und verwirrt. Es besteht in der Regel eine vegetative Begleitsymptomatik wechselnden Ausmaßes (z.B. vermehrtes Schwitzen, Tachykardie, Hypertonie). Es kann zu Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Desorientierung und aggressivem Verhalten kommen.

Die Symptomatik beginnt abrupt und zeigt wechselnde Intensität. Verwirrtheitsphasen wechseln sich mit "besseren" Phasen ab. Liegende Katheter und Drainagen können durch den Patienten gewaltsam entfernt werden.

3 Diagnostik

Die Schwierigkeit in der Diagnostik ist der Ausschluss spezifischer Ursachen für das psychotische Verhalten. Beispielsweise können eine Hypoglykämie oder eine Hypoxie ähnliche Verhaltensmuster und Symptome auslösen. Auch Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen (z.B. Enzephalopathie bei Sepsis) können verantwortlich sein. Daher sollte man zum Ausschluss eine Blutzuckerkontrolle und eine arterielle Blutgasanalyse durchführen, auf klinische und labormedizinische Zeichen einer Infektion ist ebenfalls zu achten.

4 Therapie

Eine spezifische Therapie ist nicht möglich. Vegetative Symptome, die überwiegend auf eine vermehrte Aktivität des Sympathikus zurückzuführen sind, können durch die Gabe von Clonidin gemindert werden. Dabei ist ein Monitoring von Blutdruck und EKG anzustreben.

Tags:

Fachgebiete: Psychiatrie

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