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Monitoring

Synonym: Überwachung

Inhaltsverzeichnis

1 Definition

Als Monitoring bezeichnet man in der Intensiv- und Notfallmedizin eine lückenlose Überwachung der Vitalfunktionen eines Patienten.

2 Nicht-Invasives Monitoring

  • Krankenbeobachtung
  • Pulsoxymetrie
  • Blutdruckmessung (manuell nach RR oder NIB = non-invasive Blutdruckmessung über den Monitor)
  • EKG (Elektrokardiogramm mit 3, 5 oder 6 Ableitungen)
  • 12 Kanal EKG
  • Atemfrequenz
  • Körpertemperatur (über Sonden oder Blasen-Dauerkatheter)
  • EEG (Elektroenzephalogramm); BIS – Monitoring (Bispektral-Index zur Sedierungstiefe des Patienten)
  • Relaxometrie (Anästhesie)

3 Invasives Monitoring

4 Hintergrund

Monitoring kommt bei Patienten auf Intensivstationen, im Operationssaal, Aufwachraum und Rettungsdienst zum Einsatz, zur engmaschigen Kontrolle von Atmung und Kreislauf. Der Umfang des Monitoring ist abhängig vom Zustand und von der Erkrankung des Patienten.

- Elektrische Herzaktivität mittels EKG
- Blutdruck
- Sauerstoffsättigung mit Pulsoximetrie (SpO2)
- ggf. Körpertemperatur
- ggf. CO2-Gehalt der Atemluft mit Kapnometrie

Darüber hinaus können im Rahmen des Monitoring der zentralvenöse Druck, der Hirndruck, das Herzminutenvolumen und der Pulmonalarteriendruck gemessen werden.

5 Siehe auch

FlexyEssay: Monitoring und „lead time“ in der Intensivpflege

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Bettina Beutler schreibt seit dem 4.11.2010 im Flexikon, hat bereits 129 neue Artikel publiziert und 2157 Artikeldetails verbessert.

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