Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Amylase

(Weitergeleitet von Alpha-Amylase)

1 Definition

Amylasen sind Enzyme, die alpha-1,4-glykosidische Bindungen der Stärke in Oligosaccharid- bzw. Disaccharid-Einheiten aufspalten können.

2 Einteilung

Physiologisch sind α-Amylasen (syn. Endoamylasen) und β-Amylasen (syn. Exoamylasen) zu unterscheiden.

2.1 Alpha-Amylase

Alpha-Amylase hydrolisiert 1,4-alpha-glykosidische Bindungen und zerlegt auf diese Weise Stärkebestandteile wie Amylose und Amylopektin in kleinere Oligosaccharide, die aus 6-7 oder weniger Glucoseeinheiten bestehen. Es handelt sich um ein so genanntes Endoenzym. Das bedeutet: Alpha-Amylase kann 1-4-glykosidische Bindungen im Inneren der Stärke-Moleküle angreifen. Auf diese Weise kann das Enzym nicht angreifbare alpha-1,6-glykosidische Bindungen umgehen, wie man sie im Amylopektin findet.

2.2 Beta-Amylase

Beta-Amylase hydrolisiert ebenfalls 1,4-alpha-glykosidische Bindungen. Im Gegensatz zur Alpha-Amylase handelt es sich jedoch um ein Exoenzym, das Amylose und Amylopektin nicht von innen, sondern nur von "außen" angreifen kann, d.h. von ihrem nicht reduzierenden Ende. Beta-Amylase kann daher alpha-1,6-glykosidische Bindungen nicht umgehen.

3 Vorkommen

Amylasen werden unter anderem in der Bauchspeicheldrüse (Pankreasamylase) und in der Speicheldrüsen der Mundhöhle (Speichelamylase) produziert.

4 Funktion

Amylase zerlegt mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate in kleinere Einheiten (Oligosaccharide) und macht sie dadurch für den Körper verwertbar.

5 Klinik

Eine Erhöhung der alpha-Amylase im Blut ist ein labormedizinisches Kriterium für das Vorliegen einer Pankreatitis.

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

20 Wertungen (4.4 ø)

133.741 Aufrufe

Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: