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Akute-Phase-Reaktion

Synonym: APR

1 Definition

Die Akute-Phase-Reaktion ist eine Allgemeinreaktion des Körpers im Rahmen einer Entzündung. Die Akute-Phase-Reaktion wird durch Zytokine ausgelöst. Sie beinhaltet vor allem Fieber, Leukozytose und die Produktion von Akute-Phase-Proteinen (APP), vor allem von C-reaktivem Protein.

2 Hintergrund

Eine Akute-Phase-Reaktion kann sowohl lokal als auch systemisch ausgelöst werden. Als Botenstoffe dienen Zytokine, wie Interleukin-1, Interleukin-6, Interferon-γ, TNF-α, TGF-β, LIF und EGF. Sie werden unter anderem von Endothelzellen, Fibroblasten, Makrophagen, Granulozyten und Lymphozyten nach der Beschädigung bzw. Nekrose von Nachbarzellen freigesetzt .

Die Zytokine gelangen mit der Blutzirkulation in die Leber. Dort regen sie zusammen mit Cortisol die Leberzellen zur Produktion von etwa 30 verschiedenen Akute-Phase-Proteinen an. Akute-Phase-Proteine fördern die Wundheilungsprozesse und reduzieren das Ausmaß der Gewebeschädigung. Sie sind daher wichtige diagnostische Marker. C-reaktives Protein kommt z.B. normalerweise nur in Spuren im Blutplasma vor. Wenn eine Entzündung vorliegt, kann der Wert bis auf das 1.000fache steigen.

3 Folgen

Als Folgen der Akute-Phase-Reaktion kommt es zu:

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