von lateinisch: pulsus - Schlag
Synonym: Pulsus
Englisch: pulse


Als Puls bezeichnet man die mechanische, rhythmische Ausdehnung und Kontraktion der Gefäßwände, die durch die Herzaktion und die von ihr ausgelöste Druckwelle bedingt ist.
Im engeren Sinn versteht man unter Puls die durch Tasten oder elektronische Messung an bestimmten Körperregionen erfassbare Gefäßausdehnung der Arterien.
Puls kommt im arteriellen und im venösen Teil des Gefäßsystems vor. Der Venenpuls ist deutlich schwächer als der arterielle Puls und besitzt klinisch eine geringere Relevanz. Obwohl der Puls ein scheinbar triviales physiologisches Ereignis ist, läßt er interessante Rückschlüsse auf die ihn bestimmenden Einflussfaktoren zu. Er gibt unter anderem Aufschluss über die Herzfrequenz, den Herzrhythmus, die systolische Druckanstiegsgeschwindigkeit, sowie über den Blutdruck und das Füllungsvolumen der Gefäße.
Der Puls läßt sich beurteilen nach:
Der Puls läßt sich manuell oder elektronisch bestimmen.
Der Puls wird mit der Hand des Untersuchers oder der eigenen Hand dort zu erfühlt, wo eine Arterie dicht unter der Haut verläuft und gegen eine feste Unterlage (Knochen) gedrückt werden kann. Für die Pulsmessung bieten sich verschiedene Orte an, z.B. (von oben nach unten):


An dieser Stelle sollte eigentlich ein Flash-Film zu sehen sein.
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Hier wird der Puls mit Hilfe eines elektronischen Pulsmessers (Ohrclip, Fingerclip) gemessen. Diese Form der Pulsmessung wird vor allem dort eingesetzt, wo ein langfristiges, lückenloses Monitoring der Pulsfrequenz notwendig ist, z.B. in der Intensivmedizin. Eine weitere Anwendung ist die kontinuierliche Belastungskontrolle während sportlicher Betätigung, dann meist durch Tragen einer Pulsuhr. Die elektronische Messung erlaubt keine Aussage über die Pulsqualität.


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