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Zahnhartsubstanz (Veterinärmedizin)

1 Definition

Zur Zahnhartsubstanz eines Tieres gehören das Zahnbein (Dentin), der Zahnschmelz (Enamelum) und der Zahnzement (Cementum). Davon abzugrenzen ist die weiche Zahnpulpa.

2 Anatomie

2.1 Zahnbein

Das Zahnbein stellt die Hauptsubstanz des Zahnes dar. Aufgrund seines Aufbaus ist es weicher als der Zahnschmelz, jedoch härter als Knochen. Im Kronenbereich liegt es innerhalb des Zahnschmelzes und im Wurzelbereich innerhalb des Zahnzements. Es umgibt zusätzlich die Pulpahöhle.

2.2 Zahnschmelz

Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Er umgibt die Zahnkrone und den Zahnkörper als weiße, ca. 1 bis 3 Millimeter dicke Schicht.

2.3 Zahnzement

Die weichste der drei Zahnhartsubstanzen ist der Zahnzement. Er überzieht grundsätzlich nur die Zahnwurzeln, jedoch umgibt er bei den Backenzähnen der Pflanzenfresser auch den Schmelzmantel der Zahnkörper und ist in den Infundibula enthalten.

3 Quellen

  • Salomon FV, Geyer H, Uwe G. 2008. Anatomie für die Tiermedizin. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart: Enke Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. ISBN: 978-3-8304-1075-1
  • Liebich, HG. 2003. Funktionelle Histologie der Haussäugetiere. Lehrbuch und Farbatlas für Studium und Praxis. Vierte, völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Schattauer GmbH. ISBN: 3-7945-2311-3.

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Diese Seite wurde zuletzt am 21. Juli 2021 um 14:55 Uhr bearbeitet.

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