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Uroplakin

1 Definition

Uroplakine sind besondere Transmembranproteine in den Deckzellen des Urothels, die für die mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit der ableitenden Harnwege verantwortlich sind.

2 Histologie

Uroplakine kommen vor allem in der Außenmembran der Deckzellen ("umbrella cells") des Urothels vor. Dort werden sie am stärksten exprimiert und bilden zusammen mit Mikrofilamenten und Intermediärfilamenten eine apikale Verdichtung, die sogenannte Crusta. Uroplakine sorgen durch die Formung der Crusta gemeinsam mit den Tight Junctions der Deckzellen für die Undurchlässigkeit der oberen Urothelschicht. Dadurch werden die tiefer liegenden Epithelschichten geschützt.

3 Einteilung

Beim Mensch sind fünf unterschiedliche Typen von Uroplakinen bekannt:

Uroplakin-3a wurde vor 2002 noch als Uroplakin-3 bezeichnet. Seit 2002 ist bekannt, dass es ein fünftes Urothel-spezifisches Protein gibt. Dieses Protein wurde zuerst p40 genannt, später Uroplakin-3b.

4 Literatur

  • F.-M. Deng, F.-X. Liang, L. Tu, K. A. Resing, P. Hu, M. Supino, C.-C. A. Hu, G. Zhou, M. Ding, G. Kreibich, T.-T. Sun: Uroplakin IIIb, a urothelial differentiation marker, dimerizes with uroplakin Ib as an early step of urothelial plaque assembly. In: The Journal of Cell Biology 2002; Band 159, Heft 4: S. 685–694

Fachgebiete: Histologie

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Januar 2021 um 08:46 Uhr bearbeitet.

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