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Ulna-Minusvariante

Englisch: Negative ulnar variance

1 Definition

Die Ulna-Minusvariante beschreibt eine anatomische Variante der Ulna (Hultén-Variante), bei der eine verkürzte Ulna vorliegt.

2 Variante

Die anatomischen Varianten der Ulna werden nach Hultén eingeteilt. Die Ulna-Minusvariante beschreibt dabei den Zustand einer im Vergleich zur distalen Radiusgelenkfläche verkürzten Ulna.

3 Klinik

Klinisch kann sich die Ulna-Minusvariante durch Schmerzen äußern.

Des Weiteren ist die Ulna-Minusvariante oft der Auslöser für das sogenannte Ulna-Impingement-Syndrom, einer Neoartikulation der zu kurzen Ulna mit dem distalen Radiusschaftabschnitt.

4 Folgen

Die Ulna-Minusvariante spielt eine wichtige Rolle als Ursache von unterschiedlichen Pathologien des Handgelenks. Unter anderem stellt sie eine Prädisposition für die Entstehung der Lunatummalazie dar, einer aseptischen Knochennekrose des Os lunatum.

5 Therapie

Kausale Therapieoptionen sind die Ver­län­gerungs­osteo­tomie und die Kallusdistraktion.

6 Literatur

  • Freyschmidt J.: Handbuch diagnostische Radiologie: Muskuloskelettales System, Springer Verlag, 2005

Diese Seite wurde zuletzt am 10. November 2020 um 16:32 Uhr bearbeitet.

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