Transillumination
Englisch: transillumination
Definition
Die Transillumination ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem Gewebe mit einer Lichtquelle durchleuchtet wird, um Unterschiede in der Lichtdurchlässigkeit sichtbar zu machen.
siehe auch: Diaphanoskopie
Prinzip
Bei der Transillumination wird Licht durch Körperstrukturen geleitet. Flüssigkeitsgefüllte oder dünnwandige Strukturen erscheinen dabei lichtdurchlässig, während feste oder stark vaskularisierte Gewebe das Licht stärker absorbieren und dunkler erscheinen.
Indikationen
- Differenzierung von Zysten und soliden Raumforderungen
- Diagnostik der Hydrozele
- Beurteilung von Nasennebenhöhlen (eingeschränkte Bedeutung)
- Gefäßdarstellung bei Neugeborenen (z.B. Venenfindung)
Als faseroptische Transillumination (FOTI) wird die Transillumination auch in der Zahnmedizin eingesetzt zur:
- Detektion von Approximalkaries
- Beurteilung von Zahnfrakturen (z. B. Schmelz- und Dentinrisse)
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Fachgebiete:
Diagnostik
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