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Tegument (Würmer)

von lateinisch: tegumentum - Schutz, Hülle, Abdeckung
Synonym: Neodermis
Englisch: tegument

1 Definition

Das Tegument kommt als äußere Hautschicht bei verschiedenen Plathelminthes (Plattwürmern, z.B. Trematoda, Cestoda oder Monogenea) und Acanthocephala (Kratzwürmern) vor.

2 Hintergrund

Das Tegument kann bei großen Wurmarten bis zu zwei Millimeter dick werden. Es wird - wie andere Wurmgewebe - von einem Synzytium gebildet. Das Tegument bietet Schutz vor aggressiven Stoffen und anderen Einflüssen, beispielsweise Verdauungsenzymen und dem Immunsystem des Wirtsorganismus. Es geht während der Entwicklung der Larve zur ersten parasitären Form aus mesodermalen Zellen hervor, wobei die ursprüngliche Epidermis abgestreift wird.

3 Pharmakologie

Das Tegument stellt für einige Antiparasitika einen pharmakologischen Angriffspunkt dar. Beispielsweise schädigt Triclabendazol das Tegument juveniler sowie adulter Leberegel (z.B. Fasciola spp.) und führt so zum Absterben der Parasiten.

4 Weitere Bedeutungen

siehe auch: Tegument (Virus)

Diese Seite wurde zuletzt am 24. Juli 2020 um 18:26 Uhr bearbeitet.

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