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Streptozerkase

1 Definition

Die Streptozerkase ist eine Filariose, die durch den Fadenwurm Mansonella streptocerca hervorgerufen wird.

2 Epidemiologie

Die Streptozerkase kommt vor allem im tropischen Regenwald in Afrika vor. Die infektiösen Larven werden durch Gnitzen (Culicoides) übertragen und entwickeln sich im menschlichen Körper zu adulten Würmern, die Mikrofilarien produzieren. Diese werden wiederum durch die Vektoren aufgenommen, in denen sie sich erneut zu infektiösen Larven entwickeln.

3 Klinik

Hauptsymptome der Streptozerkase sind Juckreiz, papulöser Hautausschlag und weitere Hautveränderungen. Teilweise fällt eine inguinale Lymphadenopathie auf, wobei viele Infizierte asymptomatisch sind.

4 Diagnostik

Die Diagnose der Streptozerkase erfolgt durch den Nachweis der Mikrofilarien in Hautproben.

5 Therapie

Ivermectin in einer Einmaldosis von 150 µg/kgKG stellt die Therapie der Wahl dar.

Hinweis: Diese Dosierungsangaben können Fehler enthalten. Ausschlaggebend ist die Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation.

Diese Seite wurde zuletzt am 28. August 2020 um 19:50 Uhr bearbeitet.

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