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Spermatogonie

Synonym: Spermatogonium
Englisch: spermatogonium

1 Definition

Als Spermatogonien bezeichnet man die Stammzellen im Keimepithel des Hodens, die beim Mann für die kontinuierliche Produktion von Spermien verantwortlich sind.

2 Hintergrund

Spermatogonien entstehen aus den Urkeimzellen nach deren Einwanderung in die Gonadenanlage. Sie sind das zelluläre Ausgangsmaterial für die Spermatogenese. Spermatogonien unterscheiden sich von den weiblichen Eizellen in einer wichtigen Eigenschaft: Sie behalten ihre Fähigkeit zur Zellteilung und können so immer wieder neue Ausgangspopulationen für die Bildung von neuen Spermien erzeugen.

3 Morphologie

Spermatogonien befinden sich im basalen Abschnitt des Keimepithels der Samenkanälchen (Tubuli seminiferi) - direkt in der Nähe der Basalmembran. Im Lichtmikroskop zeigen sie einen rundlichen, chromatinreichen Zellkern.

4 Einteilung

Man unterscheidet Spermatogonien vom Typ A und Typ B.

4.1 Spermatogonien Typ A

Die Spermatogonien vom Typ A entstehen durch mitotische Teilungen der Urgeschlechtszellen, die auch Gonozyten genannt werden. Sie liegen in den Samenkanälchen, und zwar in der Nähe der Basalmembran und noch diesseits der Blut-Hoden-Schranke. Ihr Zellkern enthält einen diploiden Chromosomensatz und 2 DNA-Kopien (2n2C).

Die Spermatogonien Typ A lassen sich weiter in 2 Gruppen unterteilen:

  • A "dark" (Ad), wegen ihres dunklen Zellkerns und
  • A "pale" (Ap), wegen ihres blassen Zellkerns.

Ad-Spermatogonien sind Reserve-Stammzellen, die normalerweise ruhen und nicht in die Mitose eintreten. Ap-Spermatogonien teilen sich hingegen aktiv und entwickeln sich zu Spermatogonien vom Typ B.

4.2 Spermatogonien Typ B

Durch eine weitere mitotische Teilung entstehen aus den Spermatogonien Typ A die Spermatogonien Typ B. Sie liegen weiter von der Basalmembran entfernt. Der DNA-Gehalt ist immer noch 2n2C.

siehe auch: Spermatogenese

Diese Seite wurde zuletzt am 1. August 2019 um 17:52 Uhr bearbeitet.

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