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Rheobase

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Synonym: Schwellenintensität

1 Definition

Als Rheobase wird der Strom bzw. die minimale Reizstärke bezeichnet, die bei lang andauernder Reizung gerade noch eine Erregung bzw. ein Aktionspotential auslöst.

2 Hintergrund

Ob ein Schwellenpotential zur Entstehung einer Erregung erreicht wird, hängt nicht nur von der Reizamplitude, sondern auch von dessen Dauer ab. Grund hierfür ist die Membrankapazität, welche bestimmt, wieviele Ladungen pro Fläche nötig sind um eine Depolarisation zu erreichen.

Die Rheobase hat keinen physiologischen Hintergrund, sie ist nur von den Reizbedingungen abhängig und muss ermittelt werden, um die Chronaxie zu bestimmen, welche die Reizdauer bei doppelter Rheobasenstromstärke angibt. Die Beziehung zwischen Reizdauer (d) und Reizstärke (I) lässt sich durch die Lapicque-Gleichung beschrieben:

  • I = b (1 + c/d)

mit b = Rheobase, c = Chronaxie

Wenn die Beziehung zwischen Reizdauer und Reizstärke in einem Koordinatensystem dargestellt wird, so erhält man annähernd eine Hyperbel, wobei die Rheobase auf der Asymptote des Graphs liegt.

Fachgebiete: Physiologie

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