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Membrankapazität

1 Definition

Als Membrankapazität bezeichnet man Fähigkeit einer Membran, Ladungen zu speichern.

2 Physiologie

Die Zellmembran wird intra- und extrazellulär von gut leitenden Elektrolytlösungen umgeben. Daher kann die Lipiddoppelschicht der Zellmembran als Kondensator und dazwischenliegendes Dielektrikum aufgefasst werden. Es gilt analog zum Kondensator:

  • Q = C * U

mit Q = Ladungsmenge [C], C = Kapazität des Kondensators [F], U = Angelegte Spannung [V])

weiterhin gilt für C:

  • Cm = ɛ*A/d

mit Cm = Kapazität der Membran [F], ɛ = Dielektrizitätskonstante, A = Fläche [m²], d = Dicke [m]

Da Cm antiproportional ist, nimmt z.B. in myelinisierten Nervenfasern mit der Dicke des Axons Cm ab.

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Fachgebiete: Physiologie

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