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Retardkapsel

von lateinisch: retardare - verzögern, aufhalten

1 Definition

Retardkapseln sind Kapseln mit einer verzögerten Wirkstofffreisetzung.

2 Hintergrund

Arzneistoffe mit retardierender Wirkung werden zur Vermeidung von kurzfristig hohen Konzentrationen des Arzneimittels im Blut eingesetzt, um so die Gefahr von Nebenwirkungen zu verringern. Einnahmeintervalle werden durch den Einsatz von Retardformulierungen verlängert.

3 Galenik

Retardkapseln bestehen meist aus Hartkapseln (Gelatine, Cellulosederivate). Die Kapselhülle löst sich nach peroraler Aufnahme im Magen auf und gibt den Kapselinhalt frei. Dieser besteht beispielsweise aus Mikropellets, die einen magensaftresistenten Überzug besitzen und den Wirkstoff zeitverzögert im Dünndarm freisetzen und für die Resorption zur Verfügung stellen.

siehe auch: Retard

Fachgebiete: Pharmazie

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