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Residuum (Biochemie)

von lateinisch: residere - zurückbleiben, verweilen
Englisch: residue

1 Definition

Als Residuum bezeichnet man in der Biochemie den monomeren Teil eines Makromoleküls.

2 Hintergrund

Der Begriff "Residuum" ist der Tatsache geschuldet, dass bei der Kondensationsreaktion zur Bildung eines Makromoleküls kleinere Molekülbestandteile der Monomere (z.B. Hydroxygruppen) verloren gehen. Das Monomer in der Kette stellt also nur ein "Überbleibsel" des ursprünglichen Moleküls dar.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht der Begriffsverwendung:

Makromolekül Residuum (Monomer)
Polysaccharid Monosaccharid (Einfachzucker)
Protein Aminosäure
Nukleinsäure Nukleotid

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2020 um 14:35 Uhr bearbeitet.

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