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Reichsversicherungsordnung

Abkürzung: RVO

1 Definition

Die Reichsversicherungsordung ist ein im Jahr 1911 beschlossenes und zum 01. Januar 1914 in Kraft getretenes Gesetzeswerk, das die Beziehungen zwischen Arzt, Patient und Kranken-, Renten- sowie Sozialversicherung regelt. Daneben existieren Verordnungen, die sich mit der Gesundheitsvorsorge beschäftigen. Die RVO enthält in der ursprünglichen Form sechs Bücher mit insgesamt 1754 Paragraphen.

2 Hintergrund

Das am 11. Dezember 1975 eingeführte Sozialgesetzbuch hat mittlerweile große Teile der Reichsversicherungsordnung inkorporiert und damit ersetzt. 1988 wurden die Regelungen zur Kranken- und 1992 die Bestimmungen zur Rentenversicherung aus der RVO ausgekoppelt. Heute enthält die Reichsversicherungsordnung lediglich noch einige Paragraphen zu Schwangerschaft und Mutterschutz (§§ 200 ff).

Fachgebiete: Gesundheitswesen

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