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Programmierter Zelltod

Englisch: programmed cell death, PCD

1 Definition

Unter dem programmierten Zelltod versteht man jede Form des Zelltods, die durch ein intrazellulär ablaufendes, biologisches Programm ausgelöst und gesteuert wird. Der Tod der Einzelzelle hat in der Regel Vorteile für den Gesamtorganismus.

2 Formen

Man unterscheidet zwei Hauptformen des programmierten Zelltods:

Im Gegensatz zum programmierten Zelltod steht der Zelltod, der durch exogene Faktoren (z.B. Trauma, Infektion) verursacht wird, die Nekrose. Sie wird auch akzidenteller Zelltod genannt. Die Grenzziehung zwischen programmiertem Zelltod und Nekrose ist jedoch nicht scharf, da auch die Nekrose in bestimmten Fällen durch intrazelluläre Signalkaskaden gesteuert sein kann. In diesem Fall spricht man von einem "nicht-apoptotischen programmierten Zelltod" oder einer Nekroptose.

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Fachgebiete: Biologie

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