Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Postextrasystolische Potenzierung

1 Definition

Als postextrasystolische Potenzierung bezeichnet man den positiv inotropen Effekt, der nach einer ventrikulären Extrasystole eintritt.

2 Hintergrund

Wenn während der relativen Refraktärphase des Herzens eine Depolarisation stattgefunden hat (z.B. ventrikuläre Extrasystole) kommt es zu einem verkürzten Aktionspotenzial mit kompensatorischer postextrasystolischer Pause, während der vermehrt Kalzium im sarkoplasmatischen Retikulum gespeichert wird. Die darauf folgenden 5-7 Herzaktionen finden dann mit erhöhter, aber von Herzaktion zu Herzaktion exponentiell abfallender Inotropie statt.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Februar 2015 um 11:44 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (4 ø)

1.436 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: