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Phosphocholin

Englisch: phosphocholine

1 Definition

Phosphocholin ist ein Stoffwechselintermediat bei der Synthese der Phosphatidylcholine (Lecithine). Es entsteht unter enzymatischer Beteiligung der Cholinkinase bei der Umwandlung von ATP und Cholin zu Phosphocholin und ADP.

2 Hintergrund

Bei Nematoden wird Phosphocholin im Rahmen der posttranslationalen Modifikation an Proteine des Parasiten gebunden, um die Immunreaktion des Wirts zu unterdrücken. Einen vergleichbaren Mechanismus nutzt auch die menschliche Plazenta, um die Immunogenität des fetalen Gewebes herabzusetzen.

Phosphocholin ist ein Bindungspartner des C-reaktiven Proteins (CRP). Wenn eine Zelle geschädigt ist, wird durch diese Bindung die Erkennung und Phagozytose der Zelle ermöglicht.

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Juli 2019 um 22:36 Uhr bearbeitet.

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