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Phäomelanin

Englisch: phaeomelanin

1 Definition

Phäomelanin ist ein gelb-rotes, schwefelhaltiges Pigment aus der Gruppe der Melanine, das von den Melanozyten produziert wird.

2 Hintergrund

Phäomelanin bestimmt zusammen mit dem Eumelanin die Haut- und Haarfarbe des Menschen. Phäomelanin dominiert in rotem, hellblondem oder blondem Haar. Eumelanin überwiegt bei Menschen mit braunem oder schwarzem Haar.

3 Synthese

Bindet das Melanozyten-stimulierende Hormon (MSH) an den Melanocortin-1-Rezeptor (MSH-R), wird Eumelanin gebildet (agonistische Wirkung). Das Agouti-Signaling-Protein (ASIP) wirkt antagonistisch zu MSH. Es blockiert die Eumelaninproduktion und fördert die Phäomelaninproduktion.

4 Quellen

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

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