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Periodizitätsanalyse

1 Definition

Die Periodizitätsanalyse ist ein neben der Tonotopie und der Intensitätskodierung ein weiterer Signalverarbeitungsmechanismus der peripheren Hörbahn. Die Periodizitätsanalyse nutzt Wiederholungen im Schallsignal zur Signalanalyse.

2 Hintergrund

Die Periodizitätsanalyse untersucht den zeitlichen Ablauf eines Schallsignals. Wenn bei hohen Schallintensitäten die Schallfrequenz aufgrund des vermehrten Auftretens hoher und tiefer Frequenzen durch die Haarzellen nicht mehr eindeutig durch die Tonotopie zuzuordnen ist, wird sie durch die Periodizitätsanalyse ergänzt.

3 Prinzip

Die Aktionspotentiale von Nervenfasern stehen in einem festen Zusammenhang mit den Rezeptorpotentialen der Haarzellen. Dadurch besteht auch ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Schallschwingung und der Frequenz der Aktionspotentiale (Phasenkopplung). Die Refraktärzeit der leitenden Strukturen begrenzt die Phasenkopplung jedoch auf den Schwingungsbereich bis etwa 1.000 Hertz.

Bis zu einer Frequenz von 5 kHz, was in etwa dem Sprachbereich entspricht, verbessert die Periodizitätsanalyse die Frequenzerfassung. Dieses Phänomen ist wichtig für das Sprachverständnis.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Dezember 2016 um 19:21 Uhr bearbeitet.

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