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Pelviskopie

von lateinisch: pelvis - Becken und griechisch: skopeia - Betrachtung
Synonyme: Laparoskopie des kleinen Beckens, PSK
Englisch: pelviscopy

1 Definition

Die Pelviskopie, kurz PSK, ist ein endoskopisches Verfahren zur Untersuchung und minimal-invasiven Therapie der Beckenorgane.

2 Hintergrund

Die Pelviskopie ist eine Form der Bauchspiegelung (Laparoskopie), bei der die Untersuchung der Beckenorgane im Vordergrund steht. Der Begriff geht auf den Gynäkologen Kurt Semm zurück. Er wollte den Unterschied zwischen der gynäkologischen Laparoskopie, die sich überwiegend mit den Organen im Becken beschäftigt, und der eher auf den Oberbauch ausgerichteten, viszeralchirurgischen Laparoskopie verdeutlichen.

3 Vorgehen

Das Laparoskop wird über einen transumbilikalen Zugang in das kleine Becken eingebracht. Viele gynäkologische Eingriffe können anschließend minimal-invasiv durchgeführt werden.

4 Indikationen

Eine Pelviskopie kann aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen erfolgen. Mögliche Indikationen sind:

Die Pelviskopie wird auch im Rahmen der Fertilitätsdiagnostik eingesetzt - ein Beispiel ist die Chromopertubation.

5 Kontraindikationen

6 Komplikationen

7 Quellen

  • Stauber, Manfred et al.: Duale Reihe. Gynäkologie und Geburtshilfe. 4. Auflage 2013, Thieme Verlag. DOI: 10.1055/b-0034-68002
  • Ahrens T, Rody A, Hoellen F: Diagnostische Pelviskopie. In: Keck T., Germer C. (eds) Minimalinvasive Viszeralchirurgie. 2017, Springer Verlag

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